Donnerstag, 19. November 2020
mark793




https://mark793.blogger.de/







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Donnerstag, 22. Oktober 2020
So macht man's

Von wegen "Great idea. Wrong species"

Der einzig wahre Sozialismus – d.h. der Sozialismus des Herzens, der Sozialismus ohne Manifest und ohne Ideologie, der Sozialismus auf freiheitlicher Basis, den man aus taktischen Gründen lieber nicht Sozialismus nennen sollte, sondern "Gesundheit" oder "gesunder Menschenverstand" – ist möglich.

Chuck Feeney heißt der Mann...

Verbreitet die frohe Kunde!

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Samstag, 26. September 2020
Do Or Die
Behauptet wird eine "Gefährlichkeit des Islams für unsere Freiheit". – Ich meine, da ist was dran.

Da ich Glaubensreligionen so oder so für den größten Super-GAU halte, der der Menschheit jemals passiert ist, rennen solche Statements bei mir natürlich offene Türen ein. Auch das Christentum war und ist gefährlich für unsere Freiheit. (Siehe z.B. das Thema Sterbehilfe, bei dem sich der freiheitsfeindliche Einfluss der Kirchen deutlich zeigte.)

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Montag, 21. September 2020
Böswilliges Zuhören (Causa Friedrich Merz)
Das Gegenteil vom gutwilligen Zuhören, bewusstes Missverstehen, also im Grunde überhaupt gar kein Zuhören mehr; leider ist es Gang und Gäbe.

Normalerweise verteidige ich hier ja eher die AfD in solchen Angelegenheiten. Vielleicht bin ich mit ihr auch manchmal etwas zu gutwillig.

Daher heute mal ein Beispiel aus der CDU. Merz' angebliche Homophobie:
https://twitter.com/ronzheimer/status/1307936055237185536

Jeder Durchschnittsintellekt sollte hier mehrere mögliche Interpretationen finden.

Ich wähle hier die positivste Interpretation und glaube, dass ich der Person Friedrich Merz damit gerecht werde.

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Dienstag, 15. September 2020
Moria
Ich muss manchmal etwas aufpassen, dass ich es mit meinem rechten Image hier nicht allzu ernst nehme.

Natürlich bin ich dafür, dass die Flüchtlingsmigranten in Moria unter menschenwürdigen Bedingungen leben.

Forderung: Mindestens 3 Mahlzeiten am Tag (ich hab manchmal 5), sauberes Wasser so viel man trinken will, sanitäre Anlagen, ärztliche Versorgung, eine Polizei vor Ort, die Gewalttaten der Migranten untereinander verhindert.

All das bitte so schnell wie möglich, werte Politiker, wer auch immer dafür zuständig ist.

Allerdings teile ich auch die AfD-Position, dass man das Abbrennen eines Lagers jetzt nicht zu stark belohnen darf. Wenn daraus das Ticket nach Deutschland resultiert, dann brennt es bald überall. Das ist im übrigen auch die Position der griechischen Regierung: https://www.tagesschau.de/ausland/moria-211.html – Ich wundere mich in diesen Tagen ständig, dass diese Info in den meisten Berichten und Diskussionen kaum zur Kenntnis genommen wird. Immerhin ist der Link oben von der Tagesschau, sie ist also im Herzen der Mainstream-Medien angekommen.
Ist das vielleicht sogar die deutsche Überheblichkeit des Moral-Weltmeisters, die meint, man müsse das mit den Griechen nicht absprechen? Oder ist das Schaufensterpolitik, vorgezogener Wahlkampf? Oder ist das einfach nur hektisches Gerede von aufgescheuchten Hühnern?

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Sonntag, 30. August 2020
Demokratiefeinde?


Über ein paar Spinner mit Reichskriegsflaggen vor dem Reichstag kann ich mich nicht aufregen.

Sorgen bereitet mir eher, dass in der Regierung Leute sitzen, die Wahlen wiederholen lassen, wenn ihnen das Ergebnis nicht passt. Auch die geringe Hemmschwelle, mit der man seine politischen Gegner als "undemokratisch" oder "faschistisch" brandmarkt, macht mir Sorgen. Diese profunde Blindheit für die eigenen demokratischen Defizite!

ich fühle mich an Kinder erinnert, die sich gegenseitig Sachen an den Kopf werfen: "Ich bin immer 3x demokratischer als Du!"

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Mittwoch, 5. August 2020
Politisiertes Recht

4. August 2020

 

Hat sich bei den George-Floyd-Anti-Rassismus-Demos in Deutschland irgendwer über die fehlenden Masken und den fehlenden Abstand beschwert?

Ja, einige wenige. Ansonsten aber schreit einen die Doppelmoral des Mainstreams gerade ins Gesicht. Ich erlebe nun den dritten Tag in Folge eine Diskussion über die Anti-Corona-Demos. Ähnlich kritische Bemerkungen seitens der Medien und der Politiker über das Verhalten auf den Anti-Rassismus-Demos sind mir nicht bekannt, jedenfalls nicht in dieser Menge. Dabei gab es dort, soweit ich richtig informiert bin, auch ganz erhebliche Verstöße gegen den derzeit gebotenen Gesundheitsschutz.

https://twitter.com/RA_Conrad/status/1289938133027438592

https://twitter.com/lichtmesz/status/1290219910748975105

Auf Tichys Einblick wird schon von einer "Politisierung des Rechts" gesprochen:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/neue-doppelmoral-unerwuenschte-und-erwuenschte-demonstrationen/

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/gute-demos-schlechte-demos/

Ich meine, diese Doppelmoral wiegt schwer. So schwer, dass man die Demokratietreue dieses Mainstreams in Frage stellen kann. – – – Nur Mut, liebe Demokratiemuffel! Vor mir müsst Ihr Eure lauwarme Beziehung zur Demokratie nicht verstecken! Wir wissen doch alle, wie sehr Demokratie nerven kann; wenn die falschen Entscheidungen getroffen werden; oder wenn die falschen Leute wählen dürfen…

Doch wenn ich ehrlich bin, stelle ich zu allererst die geistige Reife des Mainstreams in Frage. Denn alles, was diese "Erwachsenen" brauchen, um ganz eklatant einseitig zu urteilen, ist ein klein wenig Sympathie – oder eben Antipathie – mit dem Kernanliegen der Demonstrierenden. Ein kleines bißchen Emotionen und schon ist alle hohe Geistigkeit den Bach runter und man verpasst die zumindest für Politiker und Journalisten gebotene Neutralität bzw. Objektivität, wenn es darum geht, die Legitimität und Zulässigkeit einer Demonstration zu beurteilen. Also stellt man sich in dem einen Fall (George Floyd) blind für Regelverstöße und in dem anderen redet man 3 Tage lang darüber. So eine infantile Einseitigkeit sollte einem wenigstens etwas peinlich sein.

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Dienstag, 28. Juli 2020
Wollen wir uns ewig streiten?

Ich finde, das ist auf die Dauer nicht sehr attraktiv. Lieber sollte man einen Schlussstrich ziehen und sagen: Wir trennen uns! Und zwar friedlich in gegenseitigem Respekt. Die Rechten gehen ihren rechten Weg. Die Linken ihren linken. Dann kann jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Die einen in einem deutsch-"völkischen" Bewusstsein mit sehr strengen Einwanderungsregeln. Die anderen vorrangig als Teil der universalen Menschheitsfamilie mit laschen Einwanderungsregeln. Und man kann sich ja trotzdem ab und zu besuchen. – Wäre das nicht auch "Vielfalt"? Ein rechtes und ein linkes Deutschland?

Die Sache mit der Gebietsaufteilung ist natürlich nicht ganz so einfach, aber da müssen wir dann halt durch. Vielleicht kehren wir ja einfach zur alten Ost-West-Aufteilung zurück.

Übrigens könnte es sogar sein, dass ich mich in diesem Szenario für das linke Deutschland und den "linken" Multikulti-Weg entscheiden würde.

Denn in diesem leider sehr unrealistischen Szenario wäre endlich dieser unfassbar absurde und neurotische Kleinkrieg vorbei. Ich würde dann ja nicht mehr in einer Gesellschaft leben müssen, in der die eine Hälfte (die linke) ständig die andere belehren und missionieren will. All diese linke Intoleranz gegenüber Rechts wäre vorbei. Was für ein unglaublicher Zugewinn an Lebensqualität wäre das, nicht mehr dieses neurotisch paranoide Gekeife miterleben zu müssen. Es ist vor allem diese geistige Enge, die mich heute antreibt und diesen Blog schreiben lässt.

Natürlich gibt es auch die häßliche, rechte Intoleranz. Aber die sitzt heute nicht an den Schaltstellen der Macht; sie sitzt nicht in den Nachrichtenredaktionen und man bekommt sie nicht über die großen Mainstream-Kanäle serviert.

Der Name für das "rechte Tagebuch" von Götz Kubitschek lautet sicher nicht umsonst Sezession (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Sezession) . Ich bin also nicht der Erste, der schonmal auf diesen Gedanken gekommen ist. Viele Rechte rollen innerlich nur noch mit den Augen und haben eine defensive Agenda; an die Linken gerichtet: "Lasst uns doch bitte endlich in Ruhe mit Eurer Paranoia und Euren Neurosen. Wir haben schlicht ein anderes Verhältnis zum Deutschen und zum Volk als Ihr. Also bitte. Macht Ihr Euer Ding. Wir machen unseres. Und dann schauen wir mal, wer am Ende glücklicher ist."

Doch der Linke von heute hat noch nichtmal genug Toleranz, um dem Rechten ein prinzipielles Existenzrecht zuzugestehen, in Form eines Lebensraums, in dem er sich nach eigenem Ermessen organisieren dürfte. Der Linke von heute ist fast so aggressiv missionarisch wie die Katholiken einst mit ihren Kreuzzügen. Wäre der Mars mit Marsmenschen bevölkert; die Linken würden ihre heiligen Prinzipien auch dort installieren wollen.

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Donnerstag, 23. Juli 2020
Hingucken? Immer!!!

In den vergangenen Tagen war viel über Rassismus bei der Polizei spekuliert worden und man fragte sich, ob man da nicht eine Studie zu machen könnte.

Und es wurde wiedermal über Kriminalität unter Migranten und Migrationshintergründigen spekuliert. Und ob man hierzu Erhebungen machen sollte.

Macht doch einfach beides…

Die Demokratie, der Demokratieanpruch, sollte uns eigentlich zu einer sehr genauen und sehr umfangreichen Informationspolitik verpflichten. Mache man die gesellschaftliche Wirklichkeit transparent, woimmer dies möglich ist. Ob in der Gesamtbetrachtung oder zergliedert in Gruppen und Ethnien. – Wie soll der Souverän, das Volk, seiner demokratischen Verantwortung gerecht werden, wenn er nur über unzureichende Informationen über die Wirklichkeit verfügt? Der Bürger soll alles wissen dürfen, wofür er sich interessiert.

Wer den Zusammenhang zwischen Ethnie und Kriminalität wissenschaftlich in einer Studie abbildet, der "ethnisiert" nicht die Kriminalität, sondern er macht sichtbar, wie sehr die Wirklichkeit ethnisiert ist.

Das Gleiche gilt für Berufsgruppe und Rassismus; eine Studie dazu heißt erstmal nichts anderes als eine Bestandaufnahme.

Natürlich sind Statistiken nicht gleich Statistiken. Wahrheit ist nicht gleich Wahrheit. Alles Sprachliche ist dehnbar. Alles Anschauliche verzerrbar. So gehen z.B. die Meinungen auseinander, was genau rassistisches Verhalten ist. Oder was genau ein Migrationshintergrund ist.

Doch Erkenntnisversuche sind prinzipiell immer zu unterstützen. Und woimmer ein Anfangsverdacht herrscht, muss es auch erlaubt sein, genauer hinzugucken. Gerade Politiker sollten es als ein Handwerk ihres Faches begreifen, möglichst viele und möglichst genaue Studien über die eigene Gesellschaft zu veranlassen; denn nur wenn ein Problem erkannt und durchmessen ist, lässt sich politisch gut darauf reagieren.

Angst vor der Wahrheit ist etwas für geistig Missgebildete.

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Sonntag, 19. Juli 2020
Lichtblicke
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ist-schach-rassistisch-li.90295

https://www.zeit.de/kultur/2020-07/identitaetspolitik-linke-intoleranz-zensur-demokratie-meinungsfreiheit/komplettansicht



Ansonsten:

https://www.heise.de/tp/features/Meine-Feinde-verteidigen-3458547.html?seite=all

https://sezession.de/63156/oder-so

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Freitag, 17. Juli 2020
Martin Sellner Kritik

Ich will meine Kritik an Martin S. vervollständigen bzw. korrigieren. Dies ist mein aktueller Erkenntnisstand. Ich liste im Folgenden ein paar Fragwürdigkeiten auf. (Allerdings ist ein Urteil wie "fragwürdig" aus meinem Munde auch sehr wörtlich zu verstehen: "Des weiteren Nachfragens würdig". Das moralische Urteil ist hier noch nicht letztendlich gefallen. Das inhaltliche Urteil ebenso.)

Den Wikipedia-Artikel zu ihm habe ich immernoch nicht gelesen. Meine Meinung zu ihm und meine Kritik an ihm speisen sich ausschließlich aus den Erfahrungen, die ich mit ihm direkt gemacht habe, indem ich z.B. seine Youtube-Videos gesehen habe.


1. Sellner sagt in einem Nebensatz: "Döner isst man nicht" – fragwürdig. Vielleicht hat es was zu bedeuten, vielleicht auch nicht.

2. Ein Interview mit einem Foto von Jörg Haider im Hintergrund – sehr extrem fragwürdig. Sellner lässt sich vor einem Hintergrund interviewen, in dem ein Foto von Jörg Haider gut erkennbar an der Wand hängt. Hier darf man wohl von einer bewussten Absicht ausgehen.

3. Ein Tweet von ihm zum Thema George Floyd, sinngemäß: "Stellt Euch mal vor, wir würden jedesmal bei einer Vergewaltigung oder Ermordung einer unserer Leute so ausrasten." – fragwürdig. Ich kann mich hier nicht so ganz entscheiden. Einerseits finde ich den Vergleich zwischen uns Deutschen und den Schwarzen in den USA an den Haaren herbei gezogen. Andererseits ist dieser Vergleich auch ein interessanter Denkanstoß.

4. Die Theorie vom Bevölkerungsaustausch finde ich grundsätzlich fragwürdig. (Gleichzeitig stimme ich dieser aber auch in Teilen zu!)


Ansonsten gibt es für mich auch viele entlastende Momente; wie eben die meisten von Sellners Youtube-Videos, auf die ich jetzt leider nicht mehr verlinken kann. In den allermeisten von denen ist er langweilig moderat und einfach nur vernünftig. Da wird ab und zu der ein oder andere Fall von Migrantengewalt beleuchtet. Oder er wiederholt zum 1000. Male seine Position, dass ein Bevölkerungsaustausch stattfindet. Oder er weist auf die Absurdität in linken Grundpositionen hin. Oder er berichtet davon, wie er von einer Bank nach der anderen sein Girokonto gekündigt bekommt, weil irgendwelche linke Aktivisten diese Banken anschreiben, und er daraufhin sogar im Ausland nach einer Bank suchen muss, die ihm netterweise ein Girokonto anbietet. Oder er berichtet von Hausdurchsuchungen, die die Staatsgewalt zum Teil illegalerweise bei ihm vornimmt.

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