Mittwoch, 13. Mai 2026
gedankenmaler, 20:55h
Letztens schrieb ich folgendes:
Ich habe gerade ein paar Minuten darüber nachgedacht, ob ich das etwas milder formulieren sollte. Einfach, um juristisch auf der sicheren Seite zu sein und das Risiko einer Anklage zu senken. Doch kann ich mich nicht wirklich dazu durchringen. Meine Verärgerung über das Verhalten des ÖRR in Bezug auf das Projekt "Trauerwache Deutschland" sitzt zu tief.
Außerdem gibt es hier einen sachlichen Kern, den ich vollumfänglich bejahe und vertrete: "Geistig missraten" sind nach meinem persönlichen Kompass alle Menschen, bei denen die Ideologie so stark geworden ist, dass sie kalt, und ohne mit der Wimper zu zucken, über Leichen geht. Und das ist hier der Fall. Multikulti ist die Heilige Kuh, und Menschen und Familien, die von Multikulti zerfetzt werden, werden noch nicht einmal wahrgenommen.
Die gute Nachricht dabei ist: Geistige Fehlbildung ist grundsätzlich heilbar. Niemand muss ein Ideologe sein, der über Leichen geht.
Vermutlich arbeiten im ÖRR vor allem geistig missratene Menschen, bei denen die Elementarinstinkte "Anstand", "Moral", "Menschlichkeit" irgendwie kaputt gegangen sind und durch seltsame Einbildungen ersetzt wurden.
Ich habe gerade ein paar Minuten darüber nachgedacht, ob ich das etwas milder formulieren sollte. Einfach, um juristisch auf der sicheren Seite zu sein und das Risiko einer Anklage zu senken. Doch kann ich mich nicht wirklich dazu durchringen. Meine Verärgerung über das Verhalten des ÖRR in Bezug auf das Projekt "Trauerwache Deutschland" sitzt zu tief.
Außerdem gibt es hier einen sachlichen Kern, den ich vollumfänglich bejahe und vertrete: "Geistig missraten" sind nach meinem persönlichen Kompass alle Menschen, bei denen die Ideologie so stark geworden ist, dass sie kalt, und ohne mit der Wimper zu zucken, über Leichen geht. Und das ist hier der Fall. Multikulti ist die Heilige Kuh, und Menschen und Familien, die von Multikulti zerfetzt werden, werden noch nicht einmal wahrgenommen.
Die gute Nachricht dabei ist: Geistige Fehlbildung ist grundsätzlich heilbar. Niemand muss ein Ideologe sein, der über Leichen geht.
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Samstag, 25. April 2026
gedankenmaler, 22:48h
Der Glaube an "heilige" oder wenigstens "gerechtfertigte" oder "gebotene" Kriege: Gerade als Deutscher scheint man hierfür eine exzellente Begründung auf der Hand zu haben. Schließlich waren die Gegenaggressionen der Alliierten ja auch gut / gerecht / legitim. Schließlich haben sie uns und die ganze Welt von Hitler befreit. Und schließlich haben wir in der Folge sogar den Weg zu einer einigermaßen beeindruckenden Demokratie gefunden.
Im Iran stehen die Erfolgsaussichten allerdings ungleich schlechter, so scheint es mir.
Ich bin versucht, diese mangelnden Erfolgsaussichten mit in die moralische Bewertung von Gegenaggressionen mit einzubeziehen. Ich verweigere mich dem aber. Manchmal muss man auch "aus Prinzip" zuschlagen. Aus Prinzip gewaltätig sein. Aus Prinzip einen Krieg führen.
Im Iran stehen die Erfolgsaussichten allerdings ungleich schlechter, so scheint es mir.
Ich bin versucht, diese mangelnden Erfolgsaussichten mit in die moralische Bewertung von Gegenaggressionen mit einzubeziehen. Ich verweigere mich dem aber. Manchmal muss man auch "aus Prinzip" zuschlagen. Aus Prinzip gewaltätig sein. Aus Prinzip einen Krieg führen.
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Mittwoch, 24. September 2025
gedankenmaler, 10:51h
https://x.com/Martin_Sellner/status/1970550052469805545
Martin Sellner wird behandelt wie ein Schwerkrimineller...
Nein. Das stimmt nicht ganz. Denke ich. Ich habe noch nie davon gehört, dass man Schwerkriminellen flächendeckend kein Konto anbietet. Oder ist das gängige Praxis, dass man verurteilte Straftäter (Vergewaltiger?, Mörder?) zusätzlich mit dem Entzug ihres Kontos bestraft?
An dieser Stelle brauchen wir (in Europa, in Österreich) einen wirksameren Diskriminierungsschutz. Alles, was mit Infrastruktur zu tun hat, muss jedem offen stehen. In Bus, Bahn oder Flugzeug einsteigen. Ein Stromvertrag abschließen. Eine Email-Adresse haben. Ein X-, Facebook- und Youtube-Account haben. Eine Wohnung anmieten. Zum Arzt gehen. All dieser Kram, den man braucht, um vernünftig zu leben. Entweder man sitzt aufgrund eines richterlichen Urteils im Gefängnis und ist von diesen Dingen deswegen abgeschnitten. Oder man ist frei und hat auch einen selbstverständlichen Anspruch auf all diese Dinge.
Das gebietet ja eigentlich schon der Anstand. Das wissen nur viele Bankmanager offensichtlich nicht mehr. Offensichtlich verdirbt Geld doch den Charakter.
Wer etwas gegen Sellner und sein Wirken hat, der hat eine grundsätzlich einfache Möglichkeit, um ihm etwas entgegenzusetzen: Er kann den Anti-Sellner machen. Er kann Bücher schreiben darüber, wie toll Migration und Überfremdung ist. Er kann durchs Land ziehen und Vorträge darüber halten. Er kann versuchen, die Massen von der Gültigkeit seiner Juchhu-Multikulti-Tralala-Vision zu überzeugen. -- Das wäre der sportliche, faire Ansatz. Man versuche es mit Argumenten. So wie erwachsene, zivilisierte Menschen.
Martin Sellner wird behandelt wie ein Schwerkrimineller...
Nein. Das stimmt nicht ganz. Denke ich. Ich habe noch nie davon gehört, dass man Schwerkriminellen flächendeckend kein Konto anbietet. Oder ist das gängige Praxis, dass man verurteilte Straftäter (Vergewaltiger?, Mörder?) zusätzlich mit dem Entzug ihres Kontos bestraft?
An dieser Stelle brauchen wir (in Europa, in Österreich) einen wirksameren Diskriminierungsschutz. Alles, was mit Infrastruktur zu tun hat, muss jedem offen stehen. In Bus, Bahn oder Flugzeug einsteigen. Ein Stromvertrag abschließen. Eine Email-Adresse haben. Ein X-, Facebook- und Youtube-Account haben. Eine Wohnung anmieten. Zum Arzt gehen. All dieser Kram, den man braucht, um vernünftig zu leben. Entweder man sitzt aufgrund eines richterlichen Urteils im Gefängnis und ist von diesen Dingen deswegen abgeschnitten. Oder man ist frei und hat auch einen selbstverständlichen Anspruch auf all diese Dinge.
Das gebietet ja eigentlich schon der Anstand. Das wissen nur viele Bankmanager offensichtlich nicht mehr. Offensichtlich verdirbt Geld doch den Charakter.
Wer etwas gegen Sellner und sein Wirken hat, der hat eine grundsätzlich einfache Möglichkeit, um ihm etwas entgegenzusetzen: Er kann den Anti-Sellner machen. Er kann Bücher schreiben darüber, wie toll Migration und Überfremdung ist. Er kann durchs Land ziehen und Vorträge darüber halten. Er kann versuchen, die Massen von der Gültigkeit seiner Juchhu-Multikulti-Tralala-Vision zu überzeugen. -- Das wäre der sportliche, faire Ansatz. Man versuche es mit Argumenten. So wie erwachsene, zivilisierte Menschen.
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Montag, 26. Mai 2025
gedankenmaler, 18:59h
Diskussion auf ServusTV: https://youtu.be/sa8yL05hRDE?si=3X1s-f3lLSaQ54J-
Die Frage ist gut. Ich wundere mich nur, warum man sich so schwer mit einer Antwort tut. Denn die Grundidee liegt für mich auf der Hand: Das militärisch haushoch überlegene Israel müsste seinen Krieg und Rachefeldzug lediglich mit viel mehr Geduld ausführen. Es geht um die Kunst der emotionalen Selbstbeherrschung. Sich zurücknehmen. Sich bremsen. Nicht alle Rache auf einmal trinken wollen. Geduld ist die Mutter aller Tugenden. Warten auf die Gelegenheit, bis ein Terrorist ins Fadenkreuz läuft. Dann einen Kopfschuss verpassen. Wenn es nötig ist, macht man das die nächsten 20 Jahre.
Zusätzlich wäre noch vorstellbar gewesen, Frauen, Kinder, Alte und Kranke auf israelisches Territorium temporär einwandern zu lassen.
Die Frage ist gut. Ich wundere mich nur, warum man sich so schwer mit einer Antwort tut. Denn die Grundidee liegt für mich auf der Hand: Das militärisch haushoch überlegene Israel müsste seinen Krieg und Rachefeldzug lediglich mit viel mehr Geduld ausführen. Es geht um die Kunst der emotionalen Selbstbeherrschung. Sich zurücknehmen. Sich bremsen. Nicht alle Rache auf einmal trinken wollen. Geduld ist die Mutter aller Tugenden. Warten auf die Gelegenheit, bis ein Terrorist ins Fadenkreuz läuft. Dann einen Kopfschuss verpassen. Wenn es nötig ist, macht man das die nächsten 20 Jahre.
Zusätzlich wäre noch vorstellbar gewesen, Frauen, Kinder, Alte und Kranke auf israelisches Territorium temporär einwandern zu lassen.
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Montag, 13. Januar 2025
gedankenmaler, 12:51h
Ich habe selbst Bauchschmerzen mit dieser Forderung. Im Großen und Ganzen finde ich es richtig, wenn der Staatsapparat nicht zu hart bestraft. Hier und da mal eine kleine Ordnungswidrigkeit darf einen nicht gleich in den finanziellen Ruin stürzen. Und auch der Grundsicherungsempfänger soll es sich noch leisten können, 1x im Jahr schwarz zu fahren und dabei erwischt zu werden. Wenn jedes kleine Fehlverhalten sofort eine sehr schmerzhafte Peitsche nach sich zieht, drückt das ganz allgemein auf die Stimmung. Dann fühlt man sich wie in einem faschistoiden Polizeistaat.
Doch gibt es gewisse Formen des Benehmens, für die ich überhaupt gar kein Verständnis habe, und bei denen eine harte Hand mir richtig erscheint:
Menschen, die…
… auf offener Straße "Juden ins Gas" brüllen.
… sich auf Straßen festkleben und den Verkehr behindern.
… die Parteitage unbelieber Parteien durch Straßenblockaden behindern, und dabei Polizisten und andere Menschen gefährden.
-- solche Menschen sollte man nur noch aus dem öffentlichen Raum entfernen. Sie verlassen mit ihrem Verhalten den demokratischen, zivilisierten Modus.
Ich verstehe nicht, warum die Politik hier nicht handelt. Würde sich noch irgend jemand zu solch asozialem Verhalten hinreißen lassen, wenn die Mindeststrafe 6 Monate Knast ohne Bewährung plus 10.000 € Bußgeld betragen würde? -- Die Leute können friedliche Gegendemos abhalten. Wem das nicht reicht, der sollte die Peitsche spüren.
Doch gibt es gewisse Formen des Benehmens, für die ich überhaupt gar kein Verständnis habe, und bei denen eine harte Hand mir richtig erscheint:
Menschen, die…
… auf offener Straße "Juden ins Gas" brüllen.
… sich auf Straßen festkleben und den Verkehr behindern.
… die Parteitage unbelieber Parteien durch Straßenblockaden behindern, und dabei Polizisten und andere Menschen gefährden.
-- solche Menschen sollte man nur noch aus dem öffentlichen Raum entfernen. Sie verlassen mit ihrem Verhalten den demokratischen, zivilisierten Modus.
Ich verstehe nicht, warum die Politik hier nicht handelt. Würde sich noch irgend jemand zu solch asozialem Verhalten hinreißen lassen, wenn die Mindeststrafe 6 Monate Knast ohne Bewährung plus 10.000 € Bußgeld betragen würde? -- Die Leute können friedliche Gegendemos abhalten. Wem das nicht reicht, der sollte die Peitsche spüren.
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Mittwoch, 30. Oktober 2024
gedankenmaler, 11:57h
Wenn das System fortwährend das Gerechtigskeitgefühl der Menschen mit Füßen tritt, werden die Menschen die Gerechtigkeit irgendwann selbst in die Hand nehmen. Als jemand, dem Fairness und Gerechtigkeit über alles gehen, halte ich das sogar für eine Notwendigkeit. Es ist, sofern die Akteure mit Augenmaß vorgehen, auch in keiner Weise etwas "Schlimmes". Dass der Staat Selbstjustiz nicht gutheißt, bedeutet einen Scheiß. Die wahre Moral, die wahre Gerechtigkeit, steht grundsätzlich höher, als die Rechtsmeinung irgend welcher Richter. Da Richter letztlich nur Menschen sind und damit fehlbar, bedeutet ihr Urteil im objektiv-gerechten Sinne häufig nichts. Die Ablehnung der Selbstjustiz durch den Staat scheint mir auch eher aus einem Machtmotiv heraus zu geschehen. Der Staat verlangt Respekt vor sich selbst und vor der Rechtsordnung. Er ist vielleicht auch ein bißchen "beleidigt", wenn man ihn einfach so umgeht. Wir aber sind auch "beleidigt", wenn der Staat noch nicht einmal das Bemühen um Gerechtigkeit erkennen lässt. Jetzt sind wir am Zug. Der Staat hatte seine Möglichkeit.
"Ein 15-jähriges Vergewaltigungsopfer in Schweden hat genug von Kuscheljustiz. Es lockt mit Freunden ihren Vergewaltiger in eine Falle und hängt ihn auf. Lynchjustiz. Das wird die Zukunft, wenn der Staat nicht endlich für die Sicherheit aller Bürger sorgt."
https://x.com/Joffrey77855104/status/1850257474579820980
https://amp.focus.de/panorama/welt/gerichtsurteil-fuenf-teenager-erhaengten-mutmasslichen-vergewaltiger-in-selbstjustiz_id_255681268.html
Ich muss hier verdammt aufpassen, was ich sage. So weit ich weiß, ist es eine Straftat, Straftaten öffentlich gutzuheißen bzw. zu "billigen"; vor allem, wenn es um Straftaten gegen das Leben geht. Und das gilt auch für Straftaten, die im Ausland begangen werden. -- Zum Glück habe ich einen besten Freund, der sich letztens im Alkoholrausch äußerte. Diesen zitiere ich als ein Hinweis für das Stimmungsbild in der Gesellschaft:
"Sie hätten ihm einfach nur den Pimmel abschneiden sollen. Das wäre die angemessene Strafe gewesen!"
Das scheint mir auch taktisch klüger zu sein. Mord ist eine ganz andere Hausnummer als Körperverletzung. Wenn man erwischt wird, ist die Gefängnisstrafe geringer. Mord verjährt auch nicht.
PS:
Im philosophischen Sinne ist alle menschliche Justiz "Selbstjustiz". Der Mensch organisiert sein Recht und seine Gerechtigkeit selbst. Da der liebe Gott mit seinem "Jüngsten Gericht" sich so extrem viel Zeit lässt, müssen wir es eben selbst in die Hand nehmen.
"Ein 15-jähriges Vergewaltigungsopfer in Schweden hat genug von Kuscheljustiz. Es lockt mit Freunden ihren Vergewaltiger in eine Falle und hängt ihn auf. Lynchjustiz. Das wird die Zukunft, wenn der Staat nicht endlich für die Sicherheit aller Bürger sorgt."
https://x.com/Joffrey77855104/status/1850257474579820980
https://amp.focus.de/panorama/welt/gerichtsurteil-fuenf-teenager-erhaengten-mutmasslichen-vergewaltiger-in-selbstjustiz_id_255681268.html
Ich muss hier verdammt aufpassen, was ich sage. So weit ich weiß, ist es eine Straftat, Straftaten öffentlich gutzuheißen bzw. zu "billigen"; vor allem, wenn es um Straftaten gegen das Leben geht. Und das gilt auch für Straftaten, die im Ausland begangen werden. -- Zum Glück habe ich einen besten Freund, der sich letztens im Alkoholrausch äußerte. Diesen zitiere ich als ein Hinweis für das Stimmungsbild in der Gesellschaft:
"Sie hätten ihm einfach nur den Pimmel abschneiden sollen. Das wäre die angemessene Strafe gewesen!"
Das scheint mir auch taktisch klüger zu sein. Mord ist eine ganz andere Hausnummer als Körperverletzung. Wenn man erwischt wird, ist die Gefängnisstrafe geringer. Mord verjährt auch nicht.
PS:
Im philosophischen Sinne ist alle menschliche Justiz "Selbstjustiz". Der Mensch organisiert sein Recht und seine Gerechtigkeit selbst. Da der liebe Gott mit seinem "Jüngsten Gericht" sich so extrem viel Zeit lässt, müssen wir es eben selbst in die Hand nehmen.
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Donnerstag, 24. Oktober 2024
gedankenmaler, 21:00h
Könnte es sein, dass die Rechten in Wahrheit die moralisch höher stehenden Menschen sind?
Oder dass es wenigstens nicht die Linken sind?
Dass wir auf beiden Seiten ein ungefähr gleich hohes Niveau an Moral und "Haltung" haben? (insgesamt deutlich zu wenig, nach meinem Geschmack)
…
Frei.Wild. Rückgrat und Moral;
https://www.youtube.com/watch?v=nYoB9TuTdJw
…
Oder dass es wenigstens nicht die Linken sind?
Dass wir auf beiden Seiten ein ungefähr gleich hohes Niveau an Moral und "Haltung" haben? (insgesamt deutlich zu wenig, nach meinem Geschmack)
…
Frei.Wild. Rückgrat und Moral;
https://www.youtube.com/watch?v=nYoB9TuTdJw
…
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Sonntag, 9. Juni 2024
gedankenmaler, 13:28h
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Sonntag, 31. März 2024
gedankenmaler, 22:25h
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Montag, 25. März 2024
gedankenmaler, 17:50h
Ich habe das Bedürfnis, mich in dieser Sache zu wiederholen:
Früher reichte "Toleranz" aus. Es war das Flaggschiff unserer Moral. Der Kern-Leitbegriff der Progressiven. Man verstand sich noch nicht als Gutmensch.
Heute redet kaum einer noch von Toleranz, aber alle reden sie über Vielfalt.
Inhaltlich hat das zwar viel miteinander zu tun -- nur scheint es so zu sein, dass dies kaum einer weiß! Auch die Vertreter der "Vielfalt" haben das Grundmotiv der "Toleranz" gar nicht mehr vor Augen. Sie wollen die Vielfalt des nimmersatten Konsumenten. Man hat einen solchen Blick, als Konsument. Je mehr Vielfalt desto besser. Oder man hat den opportunistischen Blick eines Politikers, der das Einwanderungsproblem gar nicht lösen will, und also das Gegenteil als alternativlosen Weg anpreist, wobei das Heilsideal "multikulti/Buntheit/Vielfalt" erfunden wird.
Zur Erinnerung: "Vielfalt ist vor allem deswegen gut -- und eigentlich wegen nichts anderem --, weil sie als Codewort oder Sinnbild für "Toleranz" sehr gut geeignet ist. Denn man könnte ja annehmen, dass ganz viele Menschen nur zu angepasst und zu gesellschaftskonform sind, um als wunderbares, schillerndes Individuum erscheinen zu können. Die böse Gesellschaft hindert sie mit ihrem (faschistoiden) Anpassungsdruck gewissermaßen am Individuell-Sein. Also entsteht mit mehr Toleranz automatisch auch eine größere Vielfalt der Lebensformen, Charaktere und Lebensweisen. Einfach, weil sich die Menschen mehr trauen, aus sich rauszugehen. Vielfalt und Toleranz korrelieren also zu 100% . So die Annahme...
Zur Erinnerung: Das eigentliche Ideal ist also immernoch "Toleranz". Und alle Berechtigung, die "Vielfalt" als Ideal vielleicht hat, stammt von diesem ersteren ab.
Es kann daraus kein notwendiges moralisches Gebot gemacht werden, auf jeder möglichen Ebene nach "Vielfalt" zu gieren, und sie rücksichtslos anzustreben.
Multikulti zB ist in keinster Weise eine Sache oder ein Ideal, das man anstreben muss, weil es die Moral so befiehlt. Ein Land mit 5 Kulturen ist nicht besser als ein Land mit "nur" zwei oder drei -- oder gar einer.
Allerdings sehe ich das Gebot, dass man Multikulti dulden muss, wenn es aufgrund von humanitären Krisen Wanderungsbewegungen gibt. Doch es gibt definitiv auch Migrationsbewegungen, die man abwehren darf. Und zwar auch mit dem kulturellen Argument. "Wir wollen lieber unter uns bleiben. Danke sehr. Ihr müsste wieder umkehren." -- Dieses "unter uns" / "unter uns bleiben" ist nicht per se schlecht. Dafür muss es mehr Toleranz geben. Bisher gibt es sie kaum.
Überhaupt hat man es mit der Toleranz nicht mehr so eng, seither man auf die Vielfalt gekommen ist. Wahrscheinlich ist sie einfach nur "hinten runter gefallen"... in unserem Hirn. Und so fällt diesem Hirn dann auch gar nicht mehr auf, dass man auf dem Feld der Meinungen sehr intolerant geworden ist. Wer die Vielfalt nicht liebt, der ist ein böser Mensch, weil Vielfalt etwas Gutes ist, und weil Vielfalt obendrein ein heiliges Ideal ist. Und heilige Ideale stellt man nicht in Frage. Daher ist Vielfalt immer und überall anzustreben. Klappe halten und gehorchen. (Redet so nicht jede Moral?)
---- Nachtrag 19:20 ----
Warum sollte "Vielfalt" in irgend einem anderen Sinne noch einen Wert-an-sich besitzen, außer eben, dass wir sie für eine Ausprägung gelebeter Toleranz halten? Sie besitzt darüber hinaus keinen Wert. Sie ist kein Wert an sich! Eine bunte Tapete ist nicht (notwendig-moralisch) besser als eine einfarbige und das gleiche gilt für Gesellschaften.
Unterstellen Sie mir bitte keine böse Absicht.
---- Nachtrag 21:22 ----
Außerhalb des Toleranz-Kontextes fällt mir in Bezug auf Vielfalt nur noch der Kontext des Konsums und des Genusses ein. Eine gewisse Vielfalt auf meiner Speisekarte in einem Restaurant weiß ich zB sehr wohl zu schätzen. Allerdings gibt es hier auch ein Zuviel an Vielfalt. Wenn die Speisekarte mehr als 20 Seiten hat, kann sie bereits Stress erzeugen. Zumindest für einen Kontrollfreak wie mich. Auch fände ich das ultimative Super-Restaurant nicht erstrebenswert, in dem man alle Kochstile dieser Welt bestellen kann. Ich finde es angenehm, bereits mit dem Restaurant-Besuch einen (nationalen) Kochstil zu wählen. Und wie angenehm ist mir die Tatsache, dass das noch ein Bereich in unserem Leben ist, in dem man ungezwungen mit Nationen, Kulturen und Tradtitionen umgeht, sogar mit Klischees, und man das alles dem ungezwungenen und unschuldigen Genuss unterordnet. Möge diese letzte Bastion klischee-haften Schubladen-Denkens und Schubladen-Wahrnehmens niemals fallen. Bleiben wir stark. Schicken wir die woken Spinner nach Hause, die uns irgendwann erzählen wollen, dass auch die Sushi-Rolle deutsch sein kann, wenn sie auf einem deutschen Teller liegt. Kategorien, Schubladen, Worte haben die Funktion, Erwartungen zu erzeugen, die zutreffen. Dadurch entsteht auch erst Kommunikation und die Menschen verstehen den Satz: "Ich gehe gern japanisch essen."
Früher reichte "Toleranz" aus. Es war das Flaggschiff unserer Moral. Der Kern-Leitbegriff der Progressiven. Man verstand sich noch nicht als Gutmensch.
Heute redet kaum einer noch von Toleranz, aber alle reden sie über Vielfalt.
Inhaltlich hat das zwar viel miteinander zu tun -- nur scheint es so zu sein, dass dies kaum einer weiß! Auch die Vertreter der "Vielfalt" haben das Grundmotiv der "Toleranz" gar nicht mehr vor Augen. Sie wollen die Vielfalt des nimmersatten Konsumenten. Man hat einen solchen Blick, als Konsument. Je mehr Vielfalt desto besser. Oder man hat den opportunistischen Blick eines Politikers, der das Einwanderungsproblem gar nicht lösen will, und also das Gegenteil als alternativlosen Weg anpreist, wobei das Heilsideal "multikulti/Buntheit/Vielfalt" erfunden wird.
Zur Erinnerung: "Vielfalt ist vor allem deswegen gut -- und eigentlich wegen nichts anderem --, weil sie als Codewort oder Sinnbild für "Toleranz" sehr gut geeignet ist. Denn man könnte ja annehmen, dass ganz viele Menschen nur zu angepasst und zu gesellschaftskonform sind, um als wunderbares, schillerndes Individuum erscheinen zu können. Die böse Gesellschaft hindert sie mit ihrem (faschistoiden) Anpassungsdruck gewissermaßen am Individuell-Sein. Also entsteht mit mehr Toleranz automatisch auch eine größere Vielfalt der Lebensformen, Charaktere und Lebensweisen. Einfach, weil sich die Menschen mehr trauen, aus sich rauszugehen. Vielfalt und Toleranz korrelieren also zu 100% . So die Annahme...
Zur Erinnerung: Das eigentliche Ideal ist also immernoch "Toleranz". Und alle Berechtigung, die "Vielfalt" als Ideal vielleicht hat, stammt von diesem ersteren ab.
Es kann daraus kein notwendiges moralisches Gebot gemacht werden, auf jeder möglichen Ebene nach "Vielfalt" zu gieren, und sie rücksichtslos anzustreben.
Multikulti zB ist in keinster Weise eine Sache oder ein Ideal, das man anstreben muss, weil es die Moral so befiehlt. Ein Land mit 5 Kulturen ist nicht besser als ein Land mit "nur" zwei oder drei -- oder gar einer.
Allerdings sehe ich das Gebot, dass man Multikulti dulden muss, wenn es aufgrund von humanitären Krisen Wanderungsbewegungen gibt. Doch es gibt definitiv auch Migrationsbewegungen, die man abwehren darf. Und zwar auch mit dem kulturellen Argument. "Wir wollen lieber unter uns bleiben. Danke sehr. Ihr müsste wieder umkehren." -- Dieses "unter uns" / "unter uns bleiben" ist nicht per se schlecht. Dafür muss es mehr Toleranz geben. Bisher gibt es sie kaum.
Überhaupt hat man es mit der Toleranz nicht mehr so eng, seither man auf die Vielfalt gekommen ist. Wahrscheinlich ist sie einfach nur "hinten runter gefallen"... in unserem Hirn. Und so fällt diesem Hirn dann auch gar nicht mehr auf, dass man auf dem Feld der Meinungen sehr intolerant geworden ist. Wer die Vielfalt nicht liebt, der ist ein böser Mensch, weil Vielfalt etwas Gutes ist, und weil Vielfalt obendrein ein heiliges Ideal ist. Und heilige Ideale stellt man nicht in Frage. Daher ist Vielfalt immer und überall anzustreben. Klappe halten und gehorchen. (Redet so nicht jede Moral?)
---- Nachtrag 19:20 ----
Warum sollte "Vielfalt" in irgend einem anderen Sinne noch einen Wert-an-sich besitzen, außer eben, dass wir sie für eine Ausprägung gelebeter Toleranz halten? Sie besitzt darüber hinaus keinen Wert. Sie ist kein Wert an sich! Eine bunte Tapete ist nicht (notwendig-moralisch) besser als eine einfarbige und das gleiche gilt für Gesellschaften.
Unterstellen Sie mir bitte keine böse Absicht.
---- Nachtrag 21:22 ----
Außerhalb des Toleranz-Kontextes fällt mir in Bezug auf Vielfalt nur noch der Kontext des Konsums und des Genusses ein. Eine gewisse Vielfalt auf meiner Speisekarte in einem Restaurant weiß ich zB sehr wohl zu schätzen. Allerdings gibt es hier auch ein Zuviel an Vielfalt. Wenn die Speisekarte mehr als 20 Seiten hat, kann sie bereits Stress erzeugen. Zumindest für einen Kontrollfreak wie mich. Auch fände ich das ultimative Super-Restaurant nicht erstrebenswert, in dem man alle Kochstile dieser Welt bestellen kann. Ich finde es angenehm, bereits mit dem Restaurant-Besuch einen (nationalen) Kochstil zu wählen. Und wie angenehm ist mir die Tatsache, dass das noch ein Bereich in unserem Leben ist, in dem man ungezwungen mit Nationen, Kulturen und Tradtitionen umgeht, sogar mit Klischees, und man das alles dem ungezwungenen und unschuldigen Genuss unterordnet. Möge diese letzte Bastion klischee-haften Schubladen-Denkens und Schubladen-Wahrnehmens niemals fallen. Bleiben wir stark. Schicken wir die woken Spinner nach Hause, die uns irgendwann erzählen wollen, dass auch die Sushi-Rolle deutsch sein kann, wenn sie auf einem deutschen Teller liegt. Kategorien, Schubladen, Worte haben die Funktion, Erwartungen zu erzeugen, die zutreffen. Dadurch entsteht auch erst Kommunikation und die Menschen verstehen den Satz: "Ich gehe gern japanisch essen."
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