Dienstag, 27. Januar 2026
 in: Psyche

Ich glaube, dass wir gerechter und moralischer wären, wenn wir nicht ständig davon besessen wären, Gespenster und Dämonen zu jagen. Diese Unart z.B. in Bezug auf Martin Sellner: Die Energie und Zeit, die hier gebunden wird, könnte man viel besser nutzen. Z.B. um die Lage in Gaza im Blick zu behalten.
Aber Gutmenschen konzentrieren sich lieber auf die Pflege von Tabus. Das ist ihnen offenbar wichtiger. Sie wollen lieber Gedanken und Gefühle kontrollieren, als konkret Menschen zu helfen. Das Szenario, dass die "falschen" Gedanken und Einstellungen die Oberhand gewinnen könnten, erscheint ihnen 100x schrecklicher. Sie sind sensibel gegenüber ihrer eigenen Fantasiewelt, in der ständig das Schreckensszenario einer geistigen Katastrophe droht; gegenüber der Realität von heute, in der auch Katastrophen stattfinden und gelitten wird, sind sie viel weniger sensibel.




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