Freitag, 11. September 2026
gedankenmaler, 15:32h
in: Beruehrung
Und ich finde das natürlich richtig. Auch ich glaube Ulrich Siegmund bzgl. seiner Ausführungen über Remigration; wer damit gemeint ist, und wer nicht. Die Gegenposition, dass man "Rechtsextremen" hier nichts glauben kann, weil sie Wölfe im Schafspelz sind, bedeutet, dass praktisch keine Kommunikation mehr möglich ist. Da braucht man sich noch nichtmal mehr fragen, ob man "mit Rechten reden" sollte. Man bildet sich ja so oder so schon ein, ins Innere seines Gegenübers geschaut zu haben. Man bildet sich ein, zu wissen, dass sein Gegenüber gerissen und böse ist. Die Unschuldsvermutung (die nicht nur ein juristischer Formalismus sein sollte, sondern auch ein Prinzip des Anstands) ist vom Tisch gewischt. Man weiß um die Bosheit seiner Mitmenschen. Basta. -- Rechte Menschen stehen seit Jahrzehnten in diesem Pesthauch linker Negativzuschreibungen. Linke bilden sich ein, dass sie damit etwas Gutes tun würden, doch es ist eine fundamentale Bosheit, seinen Mitmenschen nur das Schlechteste zuzutrauen. Ich sehe hier nicht Gewissenhaftigkeit und berechtigtes Misstrauen am Werk. Ich sehe hier vor allem Fahrlässigkeit und geistige Beqeumlichkeit. Man macht sich die Welt schön Schwarz-Weiß und verteufelt seine Mitmenschen bis zur Unmenschlichkeit.
Ob man sich bald auf Markus Lanz einschießen wird, weil er sich die Naivität erlaubt, Ulrich Siegmund zu glauben? Wird man ihn irgendwann als "rechts" labeln?
Bei 7:09 geht es los:
Ob man sich bald auf Markus Lanz einschießen wird, weil er sich die Naivität erlaubt, Ulrich Siegmund zu glauben? Wird man ihn irgendwann als "rechts" labeln?
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