Montag, 2. Dezember 2019
gedankenmaler, 17:28h
Geistfeindlich ist bereits allein die Tendenz zu maßlosen Übertreibungen. Maßlose Übertreibungen sind schädlich für Geist und Denken, weil man dem Geist damit sein eigentliches Spielfeld wegnimmt: Das Reich der Nuancen und Feinheiten. Das Reich zarter und komplexer Verästelungen in den Überzeugungen, Wahrscheinlichkeiten und Gefühlen.
Geläufige Übertreibungen im Mainstream:
1) Man setzt die Ablehnung eines Menschen mit "Hass" gleich; man interpretiert die Ablehnung von Einwanderung als "(Menschen)Feindlichkeit". – Hier fehlt entweder jeder Wille zum Maßhalten; oder es fehlt jegliche emotionale Kompetenz. Man weiß anscheinend noch nichteinmal, was "Hass" in Wirklichkeit ist.
2) Menschen, die den Islam entschieden und bewusst ablehnen, werden "islamophob" genannt.
3) Man wirft mit Begriffen um sich, die immer nur als absolute Ideale im Raum stehen, ohne jemals auch nur eine graduelle Anwendung auszuprobieren: Z.B. "Multikulti", "bunt", "Vielfalt" oder "die offene Gesellschaft" – Niemals wird darüber diskutiert, wieviel Multikulti-bunte-Vielfalt wir wollen, oder wieviel "Offenheit". Die einzige zulässige Anwendung scheint hier: "Je mehr desto besser!". Dabei trägt das Vielfalt-Ideal schon fast pathologische Züge; man steigert sich so sehr in dieses Dogma hinein, dass man schon Angst entwickelt, man könnte vielleicht nicht vielfältig genug sein.
4) Menschen, die eigentlich nur Halb-Nazis oder Viertel-Nazis sind, werden als Voll-Nazis gehandelt.
…
Falls jemand noch ein paar geläufige Übertreibungen auf Lager hat: Bitte gerne in den Kommentaren. Ich nehm auch gerne Übertreibungen auf, die "typisch rechts" sind. Mir fällt dazu gerade nichts ein.
Geläufige Übertreibungen im Mainstream:
1) Man setzt die Ablehnung eines Menschen mit "Hass" gleich; man interpretiert die Ablehnung von Einwanderung als "(Menschen)Feindlichkeit". – Hier fehlt entweder jeder Wille zum Maßhalten; oder es fehlt jegliche emotionale Kompetenz. Man weiß anscheinend noch nichteinmal, was "Hass" in Wirklichkeit ist.
2) Menschen, die den Islam entschieden und bewusst ablehnen, werden "islamophob" genannt.
3) Man wirft mit Begriffen um sich, die immer nur als absolute Ideale im Raum stehen, ohne jemals auch nur eine graduelle Anwendung auszuprobieren: Z.B. "Multikulti", "bunt", "Vielfalt" oder "die offene Gesellschaft" – Niemals wird darüber diskutiert, wieviel Multikulti-bunte-Vielfalt wir wollen, oder wieviel "Offenheit". Die einzige zulässige Anwendung scheint hier: "Je mehr desto besser!". Dabei trägt das Vielfalt-Ideal schon fast pathologische Züge; man steigert sich so sehr in dieses Dogma hinein, dass man schon Angst entwickelt, man könnte vielleicht nicht vielfältig genug sein.
4) Menschen, die eigentlich nur Halb-Nazis oder Viertel-Nazis sind, werden als Voll-Nazis gehandelt.
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Falls jemand noch ein paar geläufige Übertreibungen auf Lager hat: Bitte gerne in den Kommentaren. Ich nehm auch gerne Übertreibungen auf, die "typisch rechts" sind. Mir fällt dazu gerade nichts ein.
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Mittwoch, 20. November 2019
gedankenmaler, 12:46h
"Geistfeindlichkeit", so ist es mir kürzlich bewusst geworden, ist mein eigentlicher "Feind"; das Gegenteil mein eigentliches Anliegen. Ich lehne alles ab, was den Geist und seine Entwicklung einengt, behindert, verhindert, abstumpft, schädigt, verdummt.
Bekenntnisorgien im Kollektivmodus wie im obigen Beispiel fallen eher in die Kategorie "Verblödung" als irgend etwas anderes. Leider stehen der hier demonstrierte Kollektivtrieb im Verbund mit Bekenntnisgeilheit für den Zeitgeist.
In rechten Kreisen nennt man den Bekenntnistrieb hin zur derzeitigen Ingroup, so weit ich richtig informiert bin, auch "virtue signaling", was ich für einen ausgezeichneten Ausdruck halte. Der Mensch sucht nach sozialem Anschluss und ruft seinen Mitmenschen zu: "Seht her! Ich habe die richtigen Ideale! Ich habe die richtige Tugend!" – Von außen betrachtet ist das ein ziemlich bedauerliches Schauspiel. Die demonstrierte Moral ist auch wenig glaubwürdig.
Bekenntnis und (individuelle) Erkenntnis stehen sich eher gegenseitig im Weg, doch die Priorität liegt klar beim Bekennen. Es kann heute extrem viel davon abhängen, sich richtig zu bekennnen. Ein falsches Bekenntnis zu sozial ungeliebten Positionen kann schwerwiegende Konsequenzen haben.
Eine solche Atmosphäre ist für mich nicht nur "geistfeindlich", sie ist auch "lebensfeindlich". Es macht einfach kein Spaß in einer solch aufgeheizten Gesellschaft zu leben. Es ist eine Gesellschaft, die geistig in einer Art "Kriegsmodus" existiert. Geist und Geistigkeit gehen im Krieg natürlich unter. Wichtiger als das gute Argument und der tiefgehende Gedanke ist die wirkungsvolle Einschüchterung, die Machterhaltung, die Verhinderung eines "falschen Denkens".
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