Donnerstag, 16. April 2020
Ich habe echt nichts gegen etwas vernünftigen Feminismus, aber im Vergleich zur Corona-Krise ist das doch eher ein Nebenthema. Penetrant, irregleitet, irrational, hysterisch sind viele Auswüchse des Feminismus eigentlich nur noch eine Zumutung. Und ein Zeugnis davon, dass dieser Zeitgeist einen Hang zum geisteskranken Schwachsinn hat.

Von diesem Artikel konnte ich grad mal die ersten 2-3 Absätze lesen, bevor mich eine Mischung aus Fassungslosigkeit und Verzweiflung ergriff:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-04/gleichberechtigung-coronavirus-maenner-frauen-wissenschaftler-politiker-systemrelevante-berufe

"Hündinnenhalter und Hundehalterinnen":
https://twitter.com/kinettehuber/status/1250669290640064512



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Na ja, schwachsinnig fand ich den Artikel jetzt nicht, nur banal: Wie so oft bei ZEIT-Artikeln hätte man es auch in einem Satz sagen können: Ja, es gibt so eine Art von Männern, die in hrem Denken noch im 20. Jahrhundert steckt, und in Politik, Medien und Chefetagen tritt sie überproportional häufig auf. In meinem privaten Umfeld ist aber eher das Gegenteil der Fall.

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Die Wahrnehmung könnte ich wahrscheinlich sogar teilen – wenn ich den Artikel bis zuende gelesen hätte und dazu in der Lage wäre, mich auf das Thema einzulassen. Aber den Aufhänger finde ich so absonderlich. Als gäbe es nichts Wichtigeres zu diskutieren als Feminismus. Da muss dann auch "Corona und Feminismus" / "Corona und die Ungleichheit der Geschlechter" durchdekliniert werden.

Das muss doch auf die Dauer ziemlich anstrengend sein, wenn man ständig durch diese Brille schaut. Die ja auch immer ein bißchen klagend und anklagend ist: "Wir armen Frauen!", "Das böse Patriarchat!" - Sich hier niemals eine Pause geben können, auch zu Corona-Zeiten nicht!

Ich bilde mir ein, dass ich bezüglich Expertenwissen jeder Art sehr geschlechtsneutral urteile. Mir ist vollkommen egal, welches Geschlecht die führenden Virologen in diesem Land haben. Sie sollten zu 100% nach Kompetenz ausgewählt sein, und davon muss ich doch bitte auch ausgehen können. Dafür ist das Thema zu ernst. Aber die Autorin kann nicht davon lassen, hier ihre Geschlechterbilanz anzufertigen. Das ist irgendwie auch ziemlich kleinlich.

Die Autorin soll doch lieber hier auf blogger.de ihren privaten Blog aufmachen. Ich versteh nicht, warum so große Zeitungen immer wieder und wieder diese bekloppten Themen lancieren. Da scheint mir auch eine Agenda bzw. eine Ideologie (und eine Verkrampfung) hinter zu stecken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Themenentscheidungen nachfragebasiert stattfinden.

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